Karate

Kinder brauchen Bewegung zur gesunden und selbstbewussten Entwicklung.

Bewegung, d. h. kontrollierte Übungen, die helfen die Muskeln zu stärken, den Körper beim Heranwachen zu unterstützen und z.B. die Wirbelsäule gesund auszubilden, kommen in der heutigen Zeit jedoch deutlich zu oft zu kurz. 
Anders und differenzierter als beim Schulsport setzt unser Training hier auf mentaler und physischer Ebene an. Die heranwachsenden Muskeln werden schonend und vor allem mit viel Spaß gesund und kräftig ausgebildet. Die Kinder lernen Ihren Gegenüber zu respektieren und können aufgestauten Stress und Aggressionen vernünftig abbauen. Gleichzeitig wird das Selbstbewusstsein gestärkt und Ängste abgebaut welche Aggressionen oft erst hervorrufen.

Durch die zusätzlich einfließenden, ruhigen und mentalen Aspekte des Karatetrainings wird die Konzentrationsfähigkeit in Verbindung mit Bewegungskoordination geschult.

Das Karatetraining wird in drei Lernschwerpunkte unterteilt:

  1. Kihon (… die Grundschule des Karate-Do mit seinen Grundtechniken)
  2. Kata (... eine Serie von vorgeschriebenen Technikfolgen)
  3. Kumite (… das Partnertraining und Kampfübungen)

Jeder der drei Schwerpunkte aus einer Reihe diverser Lernstufen, um den unterschiedlichen Voraussetzungen und dem jeweiligen Niveau der Lerngruppe gerecht zu werden .

Zum Beispiel wird das Kumite – beginnend mit den grundlegenden Block-, Konter- und Angriffstechniken – eingeführt und immer wieder geübt. Dabei wird gelehrt, mit unangekündigten Angriffen zu attackieren und sich selbst gegen Angriffe zu verteidigen.

Wir interpretieren und vermitteln Karate-do als lebensbegleitende Kampfkunst, die

  • effektive Methoden zur Selbstverteidigung beinhaltet,
  • eine Charakterschule zur Förderung des gegenseitigen Respekts und der positiven Sozialisation darstellt,
  • durch die Anwendung wissenschaftlich begründeter Trainingsmethoden das gesamte psycho-physische Leistungsvermögen aller Altersklassen verbessern kann und
    zur Völkerverständigung beiträgt.

Mit der Fähigkeit, sich in einer Gruppe selbstbewusst zu integrieren, sinken nach wissenschaftlichen Untersuchungen die Gewalt seitens dritter sowie das tätliche Verhalten der Kinder selber.